Miniwälder für Griesheim

Bild Miniwälder

Liebe Bürger*innen,

wichtiger denn je ist es, dass wir uns angesichts immer größer werdender Klimakatastrophen weltweit wie Unwetter, Hitze, Waldbrände und Stürme mit noch mehr Engagement den Klimaschutzprojekten direkt vor Ort widmen. Jede noch so kleine Maßnahme, jede helfende Hand, jede wirkungsvolle Projektidee, jedes Wort zur Sensibilisierung für den Umgang mit den begrenzten Ressourcen hilft.

Die Stadt Griesheim wird in diesem Jahr nicht nur ein neues Klimaschutzkonzept erarbeiten und ein Klimaschutzmanagement einführen, sondern auch konkrete Projekte umsetzen. Dazu gehört die Pflanzung von Miniwäldern, die durch ihre große Diversität auf kleinstem Raum klimaschützend wirken. Helfen Sie mit!

Ihr Geza Krebs-Wetzl



Nachstehend können Sie ein wenig mehr über die urbanen Miniwälder erfahren.

Tiny Forests sind artenreiche urbane Wildnisinseln. Die Größe eines Tennisplatzes reicht schon aus, um nach der Miyawaki-Methode ein hoch diverses Mikro-Ökosystem in der Stadt zu pflanzen, das eine große Wirkung auf seine Umgebung hat. Die kleinen Wildnisflecken werden in einem partizipatorischem Prozess durch gesellschaftliches Engagement von Bürger*innen, Schüler*innen, Kindergärten, den örtlichen Vereinen und der Stadtverwaltung in gemeinsam organisierten Aktionen gepflanzt und für die ersten zwei bis drei Jahre gepflegt. So wächst mit einem wertvollen Biotop auch die Verbundenheit der Menschen zur Natur und zu ihrer Stadt.

Die Stadt Griesheim plant ein Pilotprojekt im Südwesten am Rand des neuen Baugebiet entlang des Westrings, welches Ende November 2021 angepflanzt werden soll. Weitere Projekte im Stadtgebiet werden folgen.    

Sie wollen mehr wissen?

Unter den nachfolgenden Links können Sie mehr über die urbanen Miniwälder erfahren, denn in anderen Ländern gibt es sie bereits. Vorreiter waren die Niederlande und Belgien mit Nicolas de Brabandère und seinem Unternehmen Urban Forests, aber auch Indien mit dem Ökounternehmer Shubhendu Sharma und dem Unternehmen Afforest. Hier in Deutschland haben die beiden Forstwissenschaftler Lukas Steingässer und Stefan Scharfe im Jahr 2020 einen 800 Quadratmeter großen Wald in der Uckermark gepflanzt.

Sie werden die Stadt Griesheim mit ihrem Verein zur Förderung der Miyawaki-Methode bei der Pflanzung der ersten Miniwaldflächen unterstützen.

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Deutschland:

Logo Miya Forest
Logo Tiny Forest Design

Weltweit:

Logo IVN
Logo Earthwatch
Logo Afforestt

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